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03.04.2020

Kapitalanlagen in Zeiten der Corona Krise

Die Kapitalanlagen des Versorgungswerkes sind breit diversifiziert über verschiedene Anlageklassen, Manager, Investmentstile und Regionen investiert. Aufgrund des massiven weltweiten Einbruchs der Kapitalmärkte nach Ausbruch des Corona-Virus mit bis zu 40% Kursverlusten bei Aktien, hat auch das Wertpapierportfolio (Aktien und Renten) des Versorgungswerkes gelitten. Wir verfügen aber aktuell noch über nicht unerhebliche stille Reserven in den Kapitalanlagen. Darüber hinaus bestehen massive Barbestände, die sich durch die sehr hohen Beitragsüberschüsse nach Auszahlungen der Renten, monatlich mit rd. 20 Mio. EUR weiter aufbauen. So bestehen keinerlei Liquiditätsengpässe und etwaige Notverkäufe von Wertpapieren mit Verlusten sind nicht notwendig. Vorstand und Geschäftsführung verfolgen intensiv die weitere Entwicklung an den Kapitalmärkten und wir sind uns einig, das haben auch die bereits hinter uns liegenden Krisen 2001 und 2008 gezeigt, dass wir jetzt die Ruhe bewahren und abwarten müssen, um Verluste nicht dauerhaft zu realisieren. 50% der Kapitalanlagen sind von diesen kurzfristigen Kursschwankungen zunächst nicht betroffen und wir werden analysieren, wo langfristige Wertverluste festzustellen sind, wenn Klarheit über die wirtschaftlichen Auswirkungen dieser Pandemie besteht. Die weitere Entwicklung ist derzeit kaum absehbar.

Seien Sie versichert, dass wir alles daran setzen, das Versorgungswerk vor nachhaltigen Schäden zu bewahren. Vorstand und Geschäftsführung sind zuversichtlich, auch diese Krise zu bewältigen. 


20.03.2020

Geschäftsbetrieb in Zeiten der Corona-Krise!

Der Ausbruch des Corona-Virus entwickelt sich weiterhin dynamisch und erfordert drastische Maßnahmen für jeden Geschäftsbetrieb. Dabei steht die Gesundheit unserer Mitarbeiter und unserer Mitglieder im Vordergrund.

Wir haben bereits früh begonnen, einen Großteil der Arbeitsplätze auf Heimarbeit umzustellen und in der Geschäftsstelle in Düsseldorf ist eine Notbesetzung vorgesehen. Auch bei dieser Arbeitsweise ist der Schutz Ihrer persönlicher Daten gewährleistet. Alle Beitragseinzüge und Rentenzahlungen erfolgen zu den üblichen Fristen. Sie brauchen daher keine Bedenken zu haben, dass Rentenzahlungen nicht rechtzeitig erfolgen.

Bitte sehen Sie aktuell von persönlichen Besuchen im Versorgungswerk ab und schreiben Sie uns Ihr Anliegen. Wir werden uns in dringenden Fällen schnellstmöglich darum kümmern. Bei anderen Themen kann die Erledigung in solchen Zeiten vielleicht etwas dauern. Wir bitten um Ihr Verständnis.


Kontaktdaten:

Fax  0211-350264
Mail info@vsw-ra-nw.de


20.03.2020

Beitragspflicht in Zeiten der Corona-Krise

In den letzten Tagen erreichen uns vermehrt Anfragen von Mitgliedern, ob wegen befürchteter Einkommensrückgänge die Möglichkeit einer Beitragsreduzierung bestehe.

Hier gilt für Selbständige Folgendes:

Satzungsgemäß ist für die Beitragspflicht des Jahres 2020 das Einkommen des Jahres 2018 maßgebend. Eine Härtefallregelung ist jedoch in § 30 Abs. 4 Nr. 3 normiert. Danach kann ein Antrag auf Beitragsherabsetzung für das laufende Kalenderjahr in dem Fall gestellt werden, dass ein erheblicher Einkommensrückgang zu befürchten ist. Eine Erheblichkeit ist dann gegeben, wenn der Einkommensrückgang zu einem um 15 % geringeren Beitrag führt. Sollten Sie von einem solchen Einkommensrückgang ausgehen, können Sie beim Versorgungswerk einen schriftlichen - mit Ihrer Unterschrift vervollständigten - Antrag auf Anwendung dieser Härtefallklausel stellen und eine bezifferte Gewinnerwartung für das Jahr 2020 benennen. Gleichzeitig benötigen wir, sofern nicht bereits vorgelegt, den Einkommensteuerbescheid, zumindest aber die Ergebnisrechnung für das Jahr 2018. Der Beitrag des Jahres 2020 wird dann unter Vorbehalt neu festgesetzt werden, bis nach späterer Vorlage des Einkommensteuerbescheides für das Jahr 2020 eine abschließende Prüfung möglich ist.


Für Angestellte gilt Folgendes:

Sind Sie von Kurzarbeit betroffen, wird Ihr Arbeitgeber dies bei der monatlich zu erstellenden Arbeitgebermeldung berücksichtigen, so dass die Höhe des Pflichtbeitrages automatisch angepasst wird. Im Falle des Eintritts einer Arbeitslosigkeit wird für Mitglieder, die für die Tätigkeit eine Befreiung von der gesetzlichen Rentenversicherung erhalten haben, die Agentur für Arbeit auf Antrag die Beitragszahlung an das Versorgungswerk übernehmen.


Die Möglichkeit einer Stundung von Beiträgen besteht nicht.

Beachten Sie bitte, dass eine Verminderung der Beitragszahlung auch zu einer Verminderung der Höhe Ihres Versicherungsschutzes führt.

 

 

 

 


27.01.2020

Mitgliederrundschreiben 2019/2020

Das aktuelle Mitgliederrundschreiben 2019/2020 steht ab sofort hier als PDF-Datei zum Download bereit.


23.12.2019

Wechsel im Amt des Geschäftsführers

Rechtsanwalt Frank Lange, Dortmund, der als Geschäftsführer des Versorgungswerks ab dem 01.10.1993 tätig war, wird sein Amt zum 31.12.2019 niederlegen und zum 01.04.2020 in den Ruhestand treten.

Zu seiner Nachfolgerin hat der Präsident auf Beschluss des Vorstandes Rechtsanwältin Susanne Prossliner, Pulheim, bestellt, die ihr Amt als Geschäftsführerin des Versorgungswerkes am 01.01.2020 antreten wird.

 


12.12.2019

Freiwillige Beiträge

Es steht allen Mitgliedern die Möglichkeit offen, nach § 32 zusätzliche freiwillige Beiträge für das jeweils laufende Kalenderjahr zu entrichten. Die Beitragszahlung einschließlich des Pflichtbeitrages ist auf 15 / 10 des Regelpflichtbeitrages begrenzt. Sie beträgt für das Jahr 2019 insgesamt 22.431,60 EUR. Beachten Sie jedoch bitte die Altersbegrenzung zur freiwilligen Beitragszahlung ab Vollendung des 57. Lebensjahres nach § 32 Abs. 2.

Freiwillige Beiträge können ohne das Erfordernis einer gesonderten Antragstellung einfach überwiesen werden. Es reicht aus, im Verwendungszweck des Überweisungsträgers die Mitgliedsnummer und den Hinweis »freiwilliger Beitrag« anzugeben. Für eine regelmäßige freiwillige Beitragszahlung empfiehlt sich die Teilnahme am SEPA-Lastschriftverfahren. Ein Vordruck ist auf unserer Homepage im Download-Bereich unter der Rubrik »Formulare« hinterlegt.

Nach § 10 Abs. 3 Satz 1 EStG beträgt das Volumen für eine steuerliche Absetzbarkeit von Beiträgen zur Rentenversicherung im Jahr 2019 für einen Alleinstehenden 24.305,00 EUR. Ein 15 /10 Beitrag zum Versorgungswerk kann daher in voller Höhe steuerlich geltend gemacht werden.

 


25.11.2019

Leistungsverbesserung zum 01.01.2020

Die Vertreterversammlung des Versorgungswerkes der Rechtsanwälte im Lande Nordrhein-Westfalen hat in ihrer Sitzung am 9.7.2017 beschlossen, die Rentenanwartschaften für das Jahr 2020 nicht zu erhöhen. Insoweit verbleibt es bei einem Rentensteigerungsbetrag in Höhe von 89,10 EUR. Das Finanzministerium des Landes Nordrhein-Westfalen hat diesen Beschluss am 15.11.2019 genehmigt.


21.11.2019

Mitgliedsbeitrag 2020

Die Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung wird im Jahr 2020 auf 6.900,00 EUR/Monat erhöht. Entsprechend gilt dieser neue Grenzbetrag auch für die Beitragsberechnung zum Versorgungswerk. Der im Jahr 2020 geltende Beitragssatz beträgt 18,6 %. Damit errechnet sich für das Jahr 2020 ein neuer Regelpflichtbeitrag in Höhe von 1.283,40 EUR/Monat.

Soweit Mitglieder den Beitrag in bestimmten 10tel-Stufen leisten, ergeben sich die einzelnen 10tel-Stufen aus der nachfolgenden Tabelle:

10tel-Stufen (in EUR)

1/10128,34
2/10256,68
3/10385,02
4/10513,36
5/10641,70
6/10770,04
7/10898,38
8/101.026,72
9/101.155,06
10/101.283,40
11/101.411,74
12/10 1.540,08
13/101.668,42
14/101.796,76
15/101.925,10


    
Unser jährliches Mitgliederrundschreiben mit weiteren Informationen werden wir Ihnen in den nächsten Wochen übersenden.

Wir wünschen allen Mitgliedern ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches Jahr 2020.


03.04.2019

Konstituierung der Achten Vertreterversammlung

In ihrer Sitzung vom 26.02.2019 hat sich die neu gewählte Achte Vertreterversammlung konstituiert.

Die Mitglieder der Vertreterversammlung haben

Herrn Dr. Christoph Hack, Köln, zum Vorsitzenden der Vertreterversammlung gewählt, Herrn Rainer Girmes, Krefeld, zum ersten stellvertretenden Vorsitzenden und
Frau Marion Meichsner, Bochum, zur zweiten stellvertretenden Vorsitzenden.

Die Mitglieder der Vertreterversammlung haben nachfolgend in den Vorstand gewählt:

Rechtsanwalt Christian M. Segbers, Düsseldorf
Rechtsanwalt Dr. Axel Thoenneßen, Düsseldorf
Rechtsanwalt Wolfgang Ehrler, Herdecke
Rechtsanwalt Dr. Christoph Meyer-Rahe, Bielefeld
Rechtsanwältin Petra von Vietinghoff, Essen
Rechtsanwalt Albert Vossebürger, Köln
Rechtsanwältin Carmen Grebe, Köln

Im Anschluss an die konstituierende Sitzung der Vertreterversammlung hat sich der neu gewählte Vorstand des Versorgungswerks konstituiert und als Präsidenten Herrn Rechtsanwalt Dr. Christoph Meyer-Rahe gewählt und als Vizepräsidenten Herrn Rechtsanwalt Wolfgang Ehrler.

Nachfolgend sind in alphabetischer Reihenfolge die Mitglieder der Vertreterversammlung aufgeführt:


Boelke, Sven, Köln
Dr. Bölting, Isolde, Remscheid
Dr. Bohnenkamp, Andreas, Borken
Brisch, Britta, Köln
Dr. von Einem, Astrid, Köln
Fatouros, Bianca, Aachen
Fritze, Volker, Bonn
Girmes, Rainer, Krefeld, 1. stv. Vorsitzender der Achten Vertreterversammlung
Frommhold-Merabet, Annette, Münster
Gorißen, Dietmar, Kleve
Gotzen-Schmitz, Hildegard, Erkelenz
Dr. Hack, Christoph, Köln, Vorsitzender der Achten Vertreterversammlung
Dr. Kammerer-Galahn, Gunbritt, Düsseldorf
Kleinheyer, Susanne, Bonn
Dr. Korfmacher, Hans Wilhelm, Düsseldorf
Dr. Kruse, Cornelius, Bochum
Meichsner, Marion, Bochum, 2. stv. Vorsitzende der Achten Vertreterversammlung
Meier-van Laak, Nicola, Aachen
Dr. Meyer, Sebastian, Bielefeld
Müller, Ann-Christin, Rheine
Müller, Dörte, Düsseldorf
Nobel, Ruth, Bochum
Dr. Offermann-Burckart, Susanne, Grevenbroich
Peitscher, Stefan, Münster
Rehberg, Simone, Düsseldorf
Rosenbaum II, Birgit, Köln
Schäfer, Tobias, Wetter
Scharrmann, Timo, Essen
Schmidt-Lafleur, Volker, Bonn
Schons, Herbert, Duisburg

 


28.01.2019

Mitgliederrundschreiben

Das aktuelle Mitgliederrundschreiben steht ab sofort hier als PDF-Datei zum Download bereit.